Ahaus/Jülich/Berlin - Die Bundesregierung hat Pläne für jahrelange Atommüll-Transporte vom Forschungszentrum Jülich (bei Aachen) zum Brennelemente-Zwischenlager Ahaus im Münsterland bestätigt. Hierfür lägen noch keine Transportgenehmigungen vor, teilte die Pressestelle des Bundestages am Dienstag in einer Antwort auf eine parlamentarische Grünen-Anfrage mit.
Weitere hochgefährliche Abfall-Frachten sollen von 2015 an aus der Wiederaufarbeitung bestrahlter Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken in Frankreich (La Hague) eingelagert werden. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ GmbH) favorisiere die Verlegung des stark strahlenden Mülls nach Ahaus „aus sicherheitstechnischen und ökonomischen Gründen“.