
Feuer in Birgte: Polizei geht von Brandstiftung aus
Nach dem Brand einer Remise in der Nacht zu Freitag in Birgte hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Demnach haben dort etwa 60 bis 70 Strohballen Feuer gefangen. Gesamtschaden: rund 20 000 Euro. Den Untersuchungen zufolge sind die Strohballen in Brand gesetzt worden.
Riesenbeck. Das Nebengebäude eines Gehöftes an der Straße Ludwigswald in Riesenbeck-Birgte wurde am frühen Freitagmorgen zum Raub der Flammen.
Das Feuer in der Remise wurde gegen 4 Uhr bemerkt. Durch einen Lichtschein war ein Bewohner des Hofes auf das Feuer aufmerksam geworden. Die herbeigerufenen Löschzüge aus Riesenbeck und Bevergern konzentrierten ihre Kräfte darauf, dass die Flammen nicht auf weitere Gebäude übergreifen. Die Remise war an die Giebelseite einer frei stehenden Scheune angebaut worden.
Neben der vollkommen beschädigten Remise ist auch der Giebel des Stalles in Mitleidenschaft gezogen worden. In der etwa acht Mal acht Meter großen Remise waren entgegen ersten Meldungen keine Tiere untergestellt. Lediglich Stroh, Futtermittel und Gerätschaften waren darin gelagert. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen der Polizei im fünfstelligen Eurobereich liegen.
Die Feuerwehr musste erhebliche Mühe darauf verwenden, die Versorgung mit Löschwasser zu gewährleisten. Von der nächsten Wasserentnahmestelle bis zu dem abgelegenen landwirtschaftlichen Anwesen an der Grenze zu Saerbeck liegen rund 1,8 Kilometer. Die eisige Kälte erschwerte die Löscharbeiten ganz erheblich. An mehreren Stellen platzte die Schlauchleitung, weil das Wasser darin gefror. Um das Problem der Wasserversorgung zu lösen, wurden zusätzlich zwei Tanklöschfahrzeuge aus Hörstel und Saerbeck zur Unterstützung eingesetzt.
Die Brandsachbearbeiter der Polizei haben an der Brandstelle erste Untersuchungen vorgenommen. Demnach sind in der Remise etwa 60 bis 70 Strohballen in Brand geraten. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 20 000 Euro geschätzt.
Auch die Polizei war vor Ort, um die Brandursache zu klären. Den Untersuchungen zufolge sind die Strohballen in Brand gesetzt worden, so dass die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen hat. Die Beamten suchen Zeugen, die im Bereich des Brandortes verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizei Rheine unter Telefon 05971/938-4215.
Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis 10 Uhr. Große Mühe bereitete am Morgen das Einholen der Schläuche. Wegen des gefrorenen Wassers war an das gewohnte Aufrollen nicht zu denken. Die Kupplungen zwischen den Schläuchen mussten mit dem Brenner heiß gemacht werden, um sie lösen zu können. Schließlich wurden die Schläuche auf das Wechselladerfahrzeug aus Steinfurt aufgeladen. Das Deutsche Rote Kreuz verpflegte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken.

Tel: 05451 933 245
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