
Nach den Sommerferien geht’s los
Wenn alles gut geht, dann wird die Bevergerner Ortsdurchfahrt und Teile des Stadtkerns bis Ende nächsten Jahres ein neues, sehr viel freundlicheres Gesicht bekommen. Den Startschuss für einige wichtige Maßnahmen gab der Rat sogar einstimmig.
Bevergern. Wenn alles gut geht, dann wird die Bevergerner Ortsdurchfahrt und Teile des Stadtkerns bis Ende nächsten Jahres ein neues, sehr viel freundlicheres Gesicht bekommen. Den Startschuss für einige wichtige Maßnahmen (siehe Artikel unten) gab der Rat sogar einstimmig. Damit war vor wenigen Monaten nicht unbedingt zu rechnen. Insbesondere der Wegfall des so sehr gewünschten Radweges aus der Gesamtplanung stieß bei vielen Bürgern sauer auf. „Aufgrund der Begebenheiten ist ein Radweg an der Langen Straße einfach nicht möglich. Wenn gar nicht mehr geparkt werden darf, fahren die Autos noch schneller“, zieht Ortsvorsteher Karl Dierkes Bilanz.
Die grobe Planung steht. Die letzten Details sind noch abzusprechen. Nicht zuletzt mit den Anliegern zum Beispiel am Moletaiplatz oder an den Gehwegen der Langen Straße. Sie muss man jetzt mit ins Boot holen. Da werden Grundstücksverhandlungen erforderlich, auch wenn es sich meist um nur wenige Quadratmeter und kleinere Versprünge handelt, wie Harald Maug, Leiter des technischen Bauamts, mitteilt. Im Idealfall ziehen die Anwohner mit und packen mit an, hofft Bürgermeister Heinz Hüppe; zum Beispiel mit einem hübscheren Vorgartenzaun.
Die derzeit geschätzten Gesamtkosten liegen bei 531 000 Euro. Davon will die Stadt 329 000 Euro beisteuern. Der Rest wird, so die Planung, aus Landeszuweisungen für städtebauliche Maßnahmen finanziert. Die mit Abstand größten Posten umfassen die Umgestaltung der Langen Straße und der Gehwege mit insgesamt knapp 190 000 Euro. Nicht mit im Gesamtpaket ist der von den Osnabrücker Studenten vorgeschlagene Kreisverkehr an der Einmündung Lange Straße/Von Galen-Straße. Der Grund: Verkehrsdichte und benötigte Fläche sind nicht vorhanden.
Die Landeszuschüsse sind fest eingeplant. Doch über die Genehmigung wird die Bezirksregierung nicht vor Mai entscheiden. Geplanter Baubeginn ist nach den Sommerferien, und zwar im Bereich Volksbank, Einmündung Burgplatz und Im Hagen. Erst im Frühjahr 2013 wird die Baumaßnahme Lange Straße / Von-Galen-Straße konkret angegangen. „Das wird bis in den Sommer 2013 hinein dauern und große Einschränkungen mit sich bringen“, sagt Harald Maug voraus. Und weiter: „Da werden Bagger mitten im Verkehrsraum stehen. Wegen des geringen Platzes wird das nur mit einer Ampelregelung gehen.“ Man werde sich intensiv darauf vorbereiten und möglichst viel im Vorfeld erledigen, damit die Maßnahme an dieser Einmündung innerhalb von zwei Monaten umgesetzt werden kann. In der Feingestaltung ist noch vieles zu klären.
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Kommentare (2)
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da wollen wir die Kirche mal in der Altstadt lassen.
Ob die stärkste Fraktion in Bevergern "jahrelang" geschlafen hat, mag dahingestellt sein. Fakt ist: Die Initiative zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt hat ganz allein die Werbegemeinschaft (hier: Hermann Niestegge) und die CDU angestoßen (da gab es "Pro Bevergern" noch gar nicht).
Dass "Pro Bevergern" (und alle anderen hoffentlich auch) jetzt den Prozess mitgestalten, ist gut so!
MfG
H.-J. Reckers
Die stärkste Fraktion in Bevergern hat auf dem Gebiet jahrelang geschlafen.