
Mit dem Bohrer ins Aasee-Eis
Mitarbeiter der Stadt haben am Mittwoch gemessen, wie dick derzeit das Eis auf dem Ibbenbürener Aasee ist. Am Donnerstag soll bei einer Besprechung im Rathaus die Frage geklärt werden, ob die Eisfläche freigegeben wird. Voraussetzung dafür ist eine durchgängige Eisdecke von 15 Zentimetern.
Ibbenbüren. Die Spaziergänger am Aasee bleiben stehen. Feuerwehrleute sichern per Seil einen Mann draußen auf dem Eis. Der Mitarbeiter der Stadt Ibbenbüren rückt dem Eis mit einem großen Bohrer zu Leibe. Sein Job: Eisdicke ermitteln. Am Ufer notiert Karl-Heinz Langelage, Leiter der Bauordnung, die Werte. 14, 15, 16 Zentimeter sind dabei, auch mal 17. Ein „Ausreißer“ sind die zehn Zentimeter am westlichen Zipfel des Sees.
„Wird der Aasee freigegeben?“, will ein Spaziergänger wissen. Das ist noch nicht entschieden, so Langelage. 15 Zentimeter durchgängige Eisdicke müssten es auf jeden Fall sein. Am Donnerstag gibt es dazu eine Besprechung im Rathaus. Und auch im Bauausschuss (Donnerstag 17 Uhr) soll auf Antrag der CDU-Fraktion über das Aasee-Eis und die Rolle der Stadt diskutiert werden.

Tel: 05451 933 240
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