Coesfeld. Visite mit Laptop, ehrenamtliche Helfer bei der Essensgabe für Patienten - Zukunftsvisionen, die schon bald Alltag werden dürften. Als das Krankenhaus-Management gestern die Jahrebilanz vorlegt und ins Jahr 2011 blickt, gehört das Laptop statt der Patientenakte zum Alltag. Verwaltungsdirektor Clemens Breulmann: "Wir werden das EDV-System diesen modernen Anforderungen entsprechend ausbauen." Über Datenfunk (WLan) kann der Arzt dann die Infos abgreifen, Röntgenbilder auf dem Schirm dem Patienten zeigen, Daten bei Kollegen abgreifen oder für Diagnose-Zwecke senden. Breulmann: "Zwei Firmen führen mit uns ein Pilotprojekt dazu durch."
Natürlich werde auch in die anderen Christophorus-Kliniken (Dülmen und Nottuln gehören ja dazu) investiert, um das Schwerpunktkrankenhaus für die Region leistungsstark zu halten. Waren es im vergangenen Jahr fast 14 Mio. Euro, so werden bis 2017 sogar weitere 70 Mio. Euro fließen.