Lüdinghausen - Die Insolvenz des Hallenbad-Betreibers und die damit verbundene Schließung des Bades bewegt die Gemüter der Menschen in der Steverstadt nach wie vor. Die Frage nach der Zukunft des Hallenbades in Lüdinghausen stellte am Mittwochabend auch die UWG. Rund 50 Interessierte - das Winterwetter hatte wohl einige zu Hause zurückgehalten - fanden sich zu einem von der Partei initiierten Bürgerforum im Landhaus Hönnemann ein. Zum Einstieg ließ UWG-Mitglied Thomas Kestermann die wechselvolle Historie des Bades Revue passieren.
„Wir wollen, dass auch künftig in unserer Stadt Schwimmen möglich ist. Wir wollen, dass Schulschwimmen möglich ist.“ - dies waren nur zwei der Forderungen, die im Verlauf des Abends aufgestellt wurden. Eine Besucherin stellte gar fest: „Es soll doch nicht soweit kommen, dass wir uns Steverstadt nennen, aber unsere Kinder können nicht schwimmen.“ Festgestellt wurde auch, dass das Bad „eindeutig seine Stärken“ habe.