Hörstel. Draußen tobte das Sturmtief Xyntia und drinnen wurden die Ballkünste von zwölf Jugendlichen aus Hörstel und Mettingen auf die Probe gestellt. Vergangenen Sonntag war es wieder so weit, die nächste Aktion in Sachen Streetwork stand auf dem Plan. Ein Ausflug zur Soccerhalle Rheine war der Wunsch der Jugendlichen, den Carsten Feltkamp, Streetworker der evangelischen Jugendhilfe, und Christoph Kopitzki, Leiter der K.o.T Mettingen, allzu gerne ermöglichten. Weitere Unterstützung bekamen die beiden Organisatoren durch Leonard Overfeld, der zurzeit ein einjähriges Praktikum bei der evangelischen Jugendhilfe Münsterland ableistet.
Nach der gemeinsamen Fahrt im Bulli nach Rheine staunten die Jugendlichen nicht schlecht, als sie in der Halle optimale Fußballbedingungen vorfanden. „Die waren kaum zu halten“, teilt Feltkamp in einem Bericht mit. Noch schnell umziehen, warm machen und los ging es. Gespielt wurde in der Halle auf einem Mini-Fußballfeld, das höchsten Spielkomfort bot und gleichzeitig eine Menge Kondition von den Jugendlichen abverlangte. „Bei dieser Art des Spiels gibt es keine Pause für die Jungs“, so Feltkamp weiter. Das gesamte Spielfeld ist von Banden und Netzen umgeben. Es gibt kein Aus, keinen Einwurf und fast keine Unterbrechungen. Die Spielzeiten von jeweils zwei Mal 20 Minuten werden nur durch eine fünfminütige Halbzeitpause unterbrochen.