JAHRGANGSBÄUME-PROJEKT IN HOPSTEN_
SPD-Idee verhallt im Walde

Platz genug gibt es in Hopsten, Schale und Halverde für die Umsetzung der Idee eines Jahrgangswaldes des SPD-Ortsvereins, die Wilfried Wiefermann und Ingo Stoppe am Donnerstag der Öffentlichkeit präsentieren wollten.
Platz genug gibt es in Hopsten, Schale und Halverde für die Umsetzung der Idee eines Jahrgangswaldes des SPD-Ortsvereins, die Wilfried Wiefermann und Ingo Stoppe am Donnerstag der Öffentlichkeit präsentieren wollten.
(Foto: Antje Raecke)


Hopsten. „Stell dir vor, es hat einer eine Idee, aber niemand will sie hören.“ So ähnlich dürfte es in den vergangenen Tagen auch Wilfried Wiefermann und Ingo Stoppe vom SPD-Ortsverein Hopsten/Schale/Halverde gegangen sein.

Mehrmals machten sie auf ihre Idee, in der Gemeinde einen Jahrgangswald, eine Jahrgangsallee oder Ähnliches zu pflanzen auf sich aufmerksam. Alle Bürger waren angesprochen, sich an dem Projekt zu beteiligen und ihre Ideen beizusteuern. Doch beim Infotreff am Donnerstagabend im Bürgerhaus Veerkamp saßen die beiden alleine da mit ihren Karten, Projektanträgen und Informationen.


Der Einfall ist nicht neu, er steht bereits im Wahlprogramm der Sozialdemokraten, mit dem sie im August zur Kommunalwahl punkten wollten. „Nun wollen wir die öffentlich gemachten Punkte auch umsetzen“, sagt Wiefermann.

Ursprünglich habe die Partei darüber nachgedacht, für jedes neugeborene Kind einen Baum zu pflanzen. Daraus könnte im Laufe der Zeit ein Jahrgangswald oder eine Allee entstehen. „Denkbar ist aber auch, dass pro Jahrgang ein hochwertiger Einzelbaum gepflanzt und mit einer Namenstafel versehen wird“, ergänzt Ingo Stoppe.

Einig sind sich Wiefermann und Stoppe jedoch, dass auf jeden Fall in allen drei Ortsteilen der Einfall umgesetzt werden soll. Und zwar an besonders markanten Stellen, an denen viele Menschen vorbeikommen. „Idealerweise könnten wir uns eine Bepflanzung an den neuen Radwegen, die jetzt überall entstehen, vorstellen“, erklärt Wiefermann. Ansonsten seien Punkte in der Nähe von Kindergärten und Schulen, der Sporthalle oder entlang des Töddenland-Radweges vorstellbar. In diesem Zusammenhang sei auch eine Zusammenarbeit mit den Schulen wünschenswert.

„So etwas hat noch niemand in der Nachbarschaft. Es könnte ein Hopstener Aushängeschild werden“, ist die Meinung der zwei SPD-Mitglieder. Schließlich hätten ja auch Generationen vor ihnen Bäume in der Gemeinde gepflanzt, die heute das Ortsbild prägten. Derzeit liefen erste Sondierungsgespräche, denn es gilt, ein Konzept vorzulegen, dass später eventuell vom Leader-Projekt gefördert wird. Parallel laufe die Suche nach Flächen, auf denen die Bäume gepflanzt werden können. Gerade hier haben die Initiatoren auf die Mithilfe der Bürger gesetzt. Sei der erste Schritt getan, könnte ihre Idee zum Selbstläufer werden.

So aber wird es schwierig, ihr Vorhaben, bereits im Herbst dieses Jahres die ersten Bäume für die 2009 geborenen Kinder zu pflanzen, in die Tat umzusetzen. „Wir hoffen sehr, dass es klappt.“ Bis dahin sollen auch die Eltern der Babys mit ins Boot geholt werden. Der Pflanztag selber solle einen feierlichen Anstrich bekommen und möglicherweise sogar zu einer festen Einrichtung im Jahr werden.

Wer noch Interesse hat, sich am Projekt Jahrgangswald zu beteiligen, kann sich bei Wilfried Wiefermann melden: wilfried.wiefermann@osnanet.de.

VON ANTJE RAECKE, IBBENBÜREN

19 · 02 · 10



kommentar



TOP ARTIKEL
Topartikel Icon
TERMINSUCHE


Zeitraum:
von Kalender

Fehler: Kein kein gültiges Datum !
Format: dd mm yyyy
bis Kalender
Rubrik:
FAHRPLAN-AUSKUNFT
von:
Haltestelle Str./Nr.
nach:
Haltestelle Str./Nr.


© Telaos GmbH & Co. KG - Alle Rechte vorbehalten 2010

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette