Hopsten. Schon von Weitem war zu sehen und zu hören, dass in Hopsten etwas passiert war. Schwarzer Rauch und Sirenengeheul wiesen auf einen Brand mit noch unbekannter Ursache und einer wahrscheinlich fünfstelligen Schadenssumme an der St.-Annen-Straße in Hopsten hin. Eine Anwohnerin hatte am Dienstagvormittag das Feuer auf dem Nachbarhof bemerkt und daraufhin die betroffene Familie und die Feuerwehr alarmiert.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung war der Löschzug Hopsten der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Aufgrund des Ausmaßes des Brandes - die Scheune stand inzwischen komplett in Flammen - sei jedoch Vollalarm ausgelöst und die Kameraden aus Schale und Halverde sowie die Drehleiter aus Ibbenbüren angefordert worden, sagte Einsatzleiter Dirk Hagemann. Insgesamt bekämpften 40 Feuerwehrkräfte den Scheunenbrand.
Die Schadenshöhe zu beziffern, werde noch einige Zeit dauern, erklärte Hagemann. In der Scheune standen neben Stroh- und Holzvorräten ein Pflug, ein neuwertiger Pkw-Anhänger, ein Trockensilo sowie einige landwirtschaftliche Fahrzeuge. Menschen kamen nicht zu Schaden. Und auch die vier Pferde, die in einem angrenzenden Gebäude untergebracht waren, konnten unversehrt gerettet werden.