Mettingen. Die Zuversicht wächst: Bis Donnerstagabend sind weit mehr als 9000 Stimmen für Mettingen zusammen gekommen. Damit steigen die Chancen, dass das Tüöttendorf beim Städtespiel „WDR2 für eine Stadt“ die zweite Runde erreicht. Rund 9000 Stimmen hatten im vergangenen Jahr für Ibbenbüren gereicht, um ins Finale zu kommen. „Mettingen ist auf einem guten Weg“, sagte Gertrud Lagemann, Vorsitzende des Vereins Wirtschaftsförderung in Mettingen, zufrieden.
Zum Erfolg möchte auch die RAG Anthrazit Ibbenbüren beitragen. Markscheider Dr. Peter Goerke-Mallet hatte in den vergangenen Tagen fleißig Unterschriften im Arbeitsbereich der RAG gesammelt. „Ob das Besuchergruppen oder Mitarbeiter waren. Wir haben alle gebeten, Mettingen ihre Stimme zu geben“, sagte Goerke-Mallet. Am gestrigen Donnerstag überreichte er Bürgermeister Helmut Kellinghaus und Gertrud Lagemann satte 520 Stimmen. Ein Teil davon kommt auch von Bergleuten aus dem Saarland, die demnächst nach Mettingen ziehen. „Es sind aber auch Stimmen aus Berlin und aus Süddeutschland dabei“, sagte Goerke-Mallet. Mettingen sei für die RAG Anthrazit Ibbenbüren eine der wichtigsten Kommunen. Schließlich stehe der Nordschacht auf Mettinger Gebiet. Da sei es doch klar, dass das Unternehmen die Tüöttengemeinde bei dem Wettbewerb unterstütze.