Mettingen. Die Kommunalwahl wirkt bei der Mettinger Wählergemeinschaft (MWG) noch kräftig nach. Dabei geht es um die Austritte des Vorsitzenden Ludger Meyjohann und seines Stellvertreters Uwe Chittka. Wie die Wählergemeinschaft in einer Presse-Erklärung mitteilt, habe sich die MWG bemüht, von diesen beiden Vorstandsmitgliedern eine schriftliche Erklärung zu erhalten. Darin sollten sie den Austritt aus der MWG erklären und auch auf ihren Listenplatz für den Gemeinderat verzichten.
Die Befürchtung der Wählergemeinschaft: Uwe Chittka könnte bei einem Ausscheiden von Ratsherr Franz Dieckmann eventuell in den Rat nachrücken. Chittka steht hinter Dieckmann immer noch auf Platz zwei der Reserveliste. Mit Ludger Meyjohann sei die Sache geklärt, er habe verzichtet sagte der MWG-Vorsitzende Edwin Kremp auf Anfrage. Chittka sei für eine Klärung der Angelegenheit allerdings nur unter der Bedingung bereit gewesen, dass auch andere Mitglieder auf ihren Listenplatz verzichten, schreibt die MWG. Eine solche Einflussnahme auf Personalfragen sei nicht hinnehmbar. Es entstehe der Eindruck, dass Chittka darauf spekuliere, in den Rat nachzurücken. Das wäre aber eine Verfälschung des Wahlergebnisses, weil Chittka vor der Wahl - allerdings nur in der Presse - seinen Austritt aus der MWG erklärt habe.





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