Mettingen. „Ab dem 9. Mai mache ich halt was anderes, hoffe ich zumindest“ - Frank Sundermann, SPD-Kandidat im Wahlkreis 83 (Steinfurt III), ist zuversichtlich, bei der Landtagswahl die Nase vorn zu haben und anschließend für NRW durchstarten zu können.
Am Mittwochabend stellte sich der Westerkappelner den Mitgliedern des Mettinger Ortsvereins der SPD während ihrer Mitgliederversammlung vor. Er gehe im Fall seiner Wahl mit Visionen in die Landespolitik, betonte Sundermann, möchte aber nicht die Bodenhaftung verlieren und deshalb Kommunalpolitiker und auch Fraktionsvorsitzender im Westerkappelner Rat bleiben. Bildung, Steinkohle und die kommunalen Finanzen sind die drei Themen, die dem 44-Jährigen besonders am Herzen liegen. Er ist überzeugt, dass es möglich ist, Bildung von der frühkindlichen Erziehung bis zum Studium kostenlos vorzuhalten, und verspricht für den Fall seines Wahlsieges den Einstieg ab Mai. Die ideologischen Scheuklappen müssten weg, kritisiert er die aktuelle Landesregierung und fordert die sechsjährige Grundschule, die das längere Überleben kleiner Schulen sichere, ebenso wie die Etablierung einer Gesamtschule im Tecklenburger Land innerhalb der kommenden fünf Jahre. Auch seine Position zur Steinkohle ist eindeutig. Sundermann steht zur Kohle über 2018 hinaus.