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Mettinger Bauausschuss bringt Friedhof-Erweiterung auf den Weg

Auf dieser Fläche nördlich des Friedhofes an der Bergstraße soll ein neues Gräberfeld entstehen. Der Bauausschuss stimmte den Planungen als Grundlage für die Ausschreibung zu.
Auf dieser Fläche nördlich des Friedhofes an der Bergstraße soll ein neues Gräberfeld entstehen. Der Bauausschuss stimmte den Planungen als Grundlage für die Ausschreibung zu.
(Foto: Oliver Langemeyer)


Mettingen. Die Gemeinde Mettingen kann die Erweiterung des Friedhofes an der Bergstraße in Angriff nehmen. Während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses stimmten die Mitglieder der Planung zu. Sie dient als Grundlage für die Ausschreibung.

Das Konzept wurde bereits vor rund anderthalb Jahren vorgestellt und hat sich seither nicht grundlegend geändert: Die Gemeinde hat eine rund 7000 Quadratmeter große Fläche nördlich des Friedhofgeländes erworben. Sie ist vom Friedhof durch einen zehn bis 15 Meter breiten Waldsaum getrennt. „Diese Bäume sollen stehen bleiben“, sagte Bauamtsleiter Michael Krause-Hettlage während der Sitzung.


Vorgesehen ist, das Gelände über zwei Zugänge zu erschließen. Der obere Weg führt zwischen den bestehenden Gräberfeldern C5 und C6 über eine drei Meter breite, mit Bäumen bepflanzte Gasse zur Erweiterungsfläche. Weiter unten erfolgt die Erschließung über den dortigen Hauptweg Richtung Köllbachtal. Nur an dieser Stelle gebe es die Möglichkeit, eine Zufahrt für kleinere Laster oder andere Fahrzeuge zu schaffen, erläuterte Krause-Hettlage.

Größte Schwierigkeit, das neue Gräberfeld einzurichten, ist das Gefälle in diesem Bereich. Das beträgt bis zu 13 Prozent. Die Wege müssen deshalb serpentinenartig mit einer maximalen Neigung von sechs Prozent angelegt werden. Schließlich müssten auch gehbehinderte Menschen die Steigung bewältigen können. Aus dem Ausschuss kam die Anregung, in den Kehren Bänke aufzustellen. Das dürfte kein Problem sein, sagte Krause-Hettlage. In den Kehren seien zudem Radien erforderlich, die kleinere Laster mühelos durchfahren können.

Um die Neigung innerhalb der Grabstellen möglichst gering zu halten, müsse man das gesamte Gelände terrassenartig anlegen, erklärte Krause-Hettlage. Neben den Wegen durch das Gräberfeld sei außerdem geplant, parallel zum Waldsaum einen weiteren Fußweg mit dazwischen liegenden Treppen anzulegen. Zur Ableitung des Regenwassers muss ferner ein kleines Regenrückhaltebecken am Fuß des Gehölzstreifens gebaut werden, berichtete Krause-Hettlage weiter. Im Haushalt 2010 sind für die geplanten Maßnahmen 140 000 Euro eingestellt.

VON OLIVER LANGEMEYER, IBBENBÜREN

12 · 03 · 10



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