Recke. Am Rosenmontag gegen 18 Uhr trafen sich die Verantwortlichen der Polizei, des Ordnungsamtes Recke, des Jugendamtes und der Recker Karnevalsgesellschaft (RKG) im Recker Rathaus zur Abschlussbesprechung. Man sei mit dem gesamten Ablauf des Umzuges sehr zufrieden gewesen, teilt Ordnungsamtsleiter Walter Hagemann auf Anfrage unserer Zeitung mit. „Es war eine ruhige Veranstaltung. Und die Maßnahmen, die wir im Rahmen der Ordnungspartnerschaft getroffen haben, haben gezogen.“ Die Alkoholkontrollen während des Umzuges und auf den Karnevalswagen hätten sich gut bewährt. Wegen des guten Ergebnisses sollen diese Maßnahmen auch im kommenden Jahr weitergeführt werden. Insgesamt seien bei beiden Zügen (Recke und Obersteinbeck) etwas weniger Zuschauer gewesen, als in den Vorjahren, meinte Hagemann. Ob das eine Folge des Wetters war oder andere Gründe hatte, könne er nicht sagen.
„Unser Konzept, das wir im Vorfeld aufgestellt hatten, ist voll aufgegangen“, freute sich auch Lothar Loose, Präsident des Obersteinbecker Carneval Vereins (OCV) in seiner kurzen Bilanz zum Obersteinbecker Karnevalsumzug. Die Jugendlichen hätten sich voll auf die neue Situation eingestellt. Sie hätten sich auch bereitwillig den Kontrollen gestellt, „weil sie einfach nichts zu verbergen hatten“, so Loose. Die Erwachsenen hätten Verständnis für die Maßnahmen gezeigt. Auch die Wagenbauer hätten sich daran gehalten, dass auf den Wagen keine hochprozentigen Getränke mehr mitgeführt werden und auch keine Spirituosen an die Zuschauer verteilt werden sollten. „Und der Erfolg gibt uns heute Recht“, so Loose. „Die Straße sehen einigermaßen vernünftig aus. Es hat keine gravierenden Ausfälle gegeben. Das Publikum war so, wie wir uns das gewünscht haben“, so der OCV-Präsident. „Wir haben generell nichts gegen Karneval mit Alkohol, aber es sollte verantwortungsvoll mit Alkohol umgegangen werden. „Wenn jemand feiern möchte und ein oder zwei Flaschen Bier trinkt, da haben wir überhaupt nichts dagegen. Es ist auch nicht unser Ziel gewesen, den Jecken den Alkohol zu verbieten. Aber es sollte vernünftig damit umgegangen werden, gerade bei den Jugendlichen. Das war unser Ziel“, so der OCV-Präsident.