SPENDE_
Recker Wehr setzt mobilen Rauchverschluss ein

Mobile Rauchverschlüsse, je einen für die Löschzüge Recke und Steinbeck - überreichten die Geschäftstellenleiter der Provinzial Versicherung Recke, Aloys Robbe und Andreas Sandmann, an (v.l.) Reckes Löschzugführer Norbert Zurlinden, Gemeindebrandmeister Walter Hagemann, Bürgermeister Eckhard Kellermeier und Uwe Witthake, Löschzugführer Steinbeck (r.).
Mobile Rauchverschlüsse, je einen für die Löschzüge Recke und Steinbeck - überreichten die Geschäftstellenleiter der Provinzial Versicherung Recke, Aloys Robbe und Andreas Sandmann, an (v.l.) Reckes Löschzugführer Norbert Zurlinden, Gemeindebrandmeister Walter Hagemann, Bürgermeister Eckhard Kellermeier und Uwe Witthake, Löschzugführer Steinbeck (r.).
(Foto: Heinrich Weßling)


Recke. Mit schadenarmen Löschpraktiken lassen sich Personen und Sachschäden reduzieren. Das Projekt „Mobile Rauchverschlüsse“ der Westfälischen Provinzial unterstütze diese Zielsetzung der Feuerwehr, sagte der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Recke, Walter Hagemann.

Der mobile Rauchverschluss versetze die Wehr in die Lage, die Ausbreitung von Brandrauch sehr viel besser als bisher zu kontrollieren und zu begrenzen, erläuterten die beiden Geschäftsstellenleiter der Westfälischen Provinzial Versicherung in Recke, Aloys Robbe und Andreas Sandmann. Sie überreichten je einen mobilen Rauchverschluss für die Löschzüge Recke und Steinbeck an Gemeindebrandmeister Walter Hagemann und an den Steinbecker Löschzugführer Uwe Witthake.


Bislang geht die Feuerwehr bei Brandeinsätzen in mehrgeschossigen Gebäuden meist über den Treppenraum vor. Hierbei bestehe die Gefahr, dass durch das erforderliche Öffnen von Türen der Rettungsweg für Menschen infolge von Rauchausbreitung gefährdet wird, erläuterte Walter Hagemann.

Mit einem mobilen Rauchverschluss lassen sich Treppenräume und Flure als Rettungswege für die Selbst- und Fremdrettung rauchfrei halten. Es können Rauchgasvergiftungen vermieden werden, kritische Einsatzsituationen entschärft und Sachschäden gemindert werden.

Der Einbau eines Rauchverschlusses sei einfach und könne unabhängig von der üblichen Türbreite innerhalb weniger Sekunden von einer Person bewerkstelligt werden.

Das Transportmaß eines Rauchverschlusses wurde der Größe eines Schlauchtragekorbes angeglichen, so dass eine Lagerung im Feuerwehrfahrzeug problemlos möglich ist.

Der Einsatz eines mobilen Rauchverschlusses erfordere grundsätzlich keine Änderung des einsatztaktischen Vorgehens der Feuerwehr, so Hagemann. Er könne mit oder ohne Überdruckventilation eingesetzt werden.

Der Einsatz des mobilen Rauchverschlusses verbessere den Personenschutz und könne den bei einem Brand eingetretenen Sachschaden oft deutlich reduzieren. Der mobile Rauchverschluss kann nach dem Ende der Löscharbeiten auch länger in der Zugangstür zum Brandbereich verbleiben.

Die historisch begründete und in vielen Jahren gewachsene Kooperation zwischen den Feuerwehren und der Westfälischen Provinzial trage dazu bei, Brandgefahren und deren Auswirkungen auf Menschen und Sachgüter zu reduzieren.


28 · 02 · 10



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