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Der Power-Referent fasziniert
Rheine. „Was trinken Kühe?“ „Milch!“ schallt es dem Motivationstrainer Christian Bischoff am Montagabend in der Petrikirche aus gut 200 Mündern entgegen. Episodengedächtnis heißt das Zauberwort für den gemeinschaftlichen Fehler! Der Motivationskünstler mit dem roten Stirnband versteht sein Handwerk. Am Morgen hatte er 800 Schüler vom Dionysianum ebenso fasziniert wie deren Eltern am Abend. Der Arbeitskreis „Lernen lernen“ landete mit der Einladung des Power-Referenten einen vollen Erfolg. Schulleiter Herbert Huesmann sprach bei der Begrüßung begeistert von der Vorstellung am Vormittag.

Selbstvertrauen und Selbstdisziplin sind die Voraussetzungen für den Erfolg im Leben. Das machte der frühere Basketball-Profi den Eltern klar. Vor seinem 14. Lebensjahr sei er ein schüchterner „langer Lulatsch“ ohne Selbstwertgefühl gewesen. Aus seiner „Länge“ machte er die Tugend, Basketball zu spielen. Als sein Trainer zu ihm sagte: „Christian, du hast das Talent, der beste Basketballer in deinem Alter in ganz Deutschland zu werden“, war das für ihn der Startschuss. In fünf Jahren trug dieser eine Satz ihn zu seinem Ziel, der Beste seiner Altersklasse zu werden. „Ich war mit 16 der jüngste Basketballprofi, mit 25 der jüngste Bundesliga-Trainer, aber mit 26 auch der Jüngste, der gefeuert wurde,“ erzählte er den Eltern locker und ehrlich von Erfolg und Misserfolg. Es gibt keine Niederlagen, sondern nur Lernerfahrungen! „Das Können entsteht aus dem festen Willen, etwas zu tun,“ ist Bischoff überzeugt. „Wertschätzen, Verstehen und Verantwortung übergeben“, dieser Dreisatz sei die Formel zur idealen Menschenführung. „Zehn Mal loben, einmal sachlich kritisieren,“ Als Tipp regte Bischoff an, einen „Lobeimer“ ins Wohnzimmer zu hängen, ihn mit Zetteln zu bestücken und einmal wöchentlich daraus vorzulesen. „Das sorgt für ein angenehmes Familienleben,“ versprach er.


In einem anrührenden Videofilm über „Dick und Rick“ lieferte er den Eltern den Beweis für Selbstdisziplin. Dick war ein unsportlicher, korpulenter Raucher, als sein Sohn Rick als schwerstbehinderter Säugling auf die Welt kam. Bis heute kann er weder laufen noch sprechen. Aber sein Vater beschloss, ihm ein angenehmes Leben zu bereiten, hörte auf zu rauchen und trainierte zum Ironman.3,8 Kilometer Schwimmen im offenen Meer, 180 Kilometer Fahrradfahren und 42 Kilometer laufen. Bei allen Übungen nahm er seinen Sohn mit, beim Schwimmen im Schlauchboot, beim Laufen im Rollstuhl und beim Fahrradfahren im Lenkersitz. Die unbändige Freude des inzwischen jugendlichen Sohnes berührte die Herzen. Der Jubel von Vater und Sohn, als sie beim 12. Versuch ihr Ziel erreichten, ging unter die Haut. Im Anschluss motivierte der Trainer die Eltern, fünf Minuten mit einem von ihnen gewählten Gesprächspartner zu diskutieren, was „Dick und Rick“ in ihnen ausgelöst haben und welche Schlussfolgerung sie daraus für ihr Leben und die Erziehung ihrer Kinder mitnehmen. Im Handumdrehen war die Kirche erfüllt mit einer lebhaften Unterhaltung.
„Worte können Flügel verleihen, aber auch vernichten!“ appellierte Christian Bischoff an alle, ihre Kinder ohne ständige Zurechtweisung und Kritik wachsen zu lassen. Weitere Informationen unter www.christian-bischoff.com

VON MONIKA KOCH

16 · 03 · 10
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Lobeimer...
Ich möchte mal sehen wie voll mit Geld der Lobeimer des Herrn Bischoff ist.
Dass sich das Dio nicht zu fein ist wundert mich. Vielleicht finden dort auch bald noch Veranstaltung im Stil von Kaffeefahrten statt, da jeder Schüler ein Heizdeckchen braucht. Oder es werden Lobeimer verkauft..
Einfach nur peinlich diese Aktion und noch peinlicher, dass die MV, durch Ausbringung eines Links, diesen Herrn Bischoff sogar noch unterstützt.

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