Fußball-Kreisliga A: SVD siegt auch in Dreierwalde
Igor Belz (l.) im Zweikampf mit Halverdes Burkhard Robbe. Belz brachte Büren in Halverde mit 1:0 in Führung, am Ende siegte der VfL 3:0. (Foto: Heinrich Weßling)
Tecklenburger Land. Der SV Dickenberg gewann am Sonntag auch das zweite Spiel unter seinem neuen Trainer Daniel Aden. In der Fußball-Kreisliga A siegten die Dickenberger 2:1 bei Brukteria Dreierwalde und überwintern damit auf einem Nicht-Abstiegsplatz.
Insgesamt wurden am Sonntag nur vier Spiele der Kreisliga A angepfiffen. Heimsiege gab es nicht. Stella Bevergern verlor das Derby gegen Teuto Riesenbeck 1:3, der SV Halverde unterlag dem VfL Büren 0:3 und der VfL Ladbergen und Arminia Ibbenbüren trennten sich auf Kunstrasen 3:3. Die anderen vier Begegnungen fielen aufgrund der schlechten Platzverhältnisse aus. VfL Ladbergen -Arminia Ibbenbüren 3:3 (1:2)
Von einem letzten Endes „gerechten Ergebnis“ sprach Ladbergens Trainer Michael Tillmann nach dem Spiel. „Arminia hat in der ersten Halbzeit mehr investiert, wir waren in der zweiten Hälfte stärker“, so der VfL-Trainer. Insgesamt sah Tillmann auf dem gut bespielbaren Ladberger Kunstrasen ein „flottes und ordentliches Kreisliga-A-Spiel. Beide Mannschaften wollten“, sagt der Coach. In der zweiten Halbzeit verzeichneten die Ladberger noch einen Lattenschuss, das Unentschieden entspreche aber den Spielanteilen, so Tillmann.
„Wir hatten mehr vom Spiel, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, so Bevergerns Trainer Horst Horstmeier nach dem Spiel. Unter anderem verschoss Stefan Kreling nach einer Viertelstunde einen Foulelfmeter. Es wäre das 1:0 für die Stella gewesen. Rund 300 Zuschauer sahen in Bevergern laut Horstmeier „ein faires Ortsderby“. „Riesenbeck war die kaltschnäuzigere Mannschaft“, lobte Horstmeier den Gegner.
In der ersten Viertelstunde lief das Spiel komplett am Gastgeber vorbei, der zuletzt noch dem Spitzenreiter Lotte die erste Saisonniederlage beigebracht hatte. In dieser Phase erzielte Carsten Wolff das 1:0 für die Gäste. Anschließend übernahmen die Dreierwalder die Initiative. „Wir hatten Chancen für drei Spiele“, so Brukterias Fußball-Obmann Manfred Brink. Die Brukteria brachte den Ball aber nicht im Dickenbeger Tor unter. Stattdessen erhöhten die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste in der 67. Minute durch Frank Schröer auf 2:0. Erst fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang der Brukteria das 1:2 durch Kevin Tepe. Maik Tepe traf zwei Minuten vor dem Abpfiff noch den Pfosten. Der Ausgleich wollte den Dreierwaldern aber nicht mehr gelingen.
Tore: 0:1 Wolff (10.), 0:2 Schröer (67.), 1:2 K. Tepe (85.). SV Halverde -VfL Büren 0:3 (0:0)
„Wenn man seine Chancen nicht nutzt, muss man sich nicht wundern, wenn man am Ende 0:3 verliert“, so ein enttäuschter Halverder Trainer Manfred Meemann nach 90 Minuten. Der HSV-Coach attestierte dem Gegner aber auch, dass er mehr Kampfbereitschaft und Laufbereitschaft gezeigt habe und daher am Ende nicht unverdient den Platz als Sieger verließ. Bürens Trainer Kai Kapitza sah das ähnlich: „Man hat gemerkt, das wir endlich wieder drei Punkte wollten.“