Mettingen
Erste Mettinger Kegelparty
18.01.2012

Mit 92 Jahren in die Vollen

Gleich 60 Teilnehmer sind zur ersten Mettinger Kegelparty gekommen. Bei den sechs Teams war auch die 92-jährige Josefa Keßling mit von der Partie, die eindrucksvoll ihre 40 Jahre Kegelerfahrung unter Beweis stellte.

Mettingen. Die Stimmung bei der ersten Mettinger Kegelparty war grandios. Noch einmal nimmt die 92-jährige Josefa Keßling die Kugel in die Hand. Gebannt blicken die 60 Kegelsportfreunde auf die Bahn – eine Sechs. Jubelstürme und tosender Beifall erschallen an den zwei Kegelbahnen der Dorfkneipe Sültemeyer-Lampe in Mettingen.

Ein gekonnter Treffer nach 40 Jahren Kegelerfahrung von Kegelmutter Keßling. Die älteste Teilnehmerin der „Ersten Mettinger Kegelparty“ genießt den Abend und steht mit ihrer konstanten Leistung im Mittelfeld der Teilnehmerwertung. „Einfach spitze sind ,Die lustigen Weiber‘ “, lautet der Tenor der Kegler. Sie haben großen Respekt vor der Leistung der ältesten Kegelschwestern. Die sechs Kegelteams mit den Namen „Voll im Unterholz“, „Die durstigen Hölzer“, „Die Weltgeilstenkegler“, „Die lustigen Weiber“, „Die Durstigen“ und „te subuleas“ hatten sich zur ersten Kegelparty angemeldet. Für die Wertung zur besten Mannschaft sowie zum erfolgreichsten Einzelkegler mussten die Abräumfreunde drei Wertungsrunden bestreiten. Zwei Würfe gingen in die Vollen. In der letzten Runde ging es um das Abräumen.

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Letztlich siegte Fritz Wierlich in der Einzelwertung. Den zweiten Platz belegte Dietmar Schröer vor Christian Lippert. Mit einem dreifachen „Gut Holz“ gratulierten die Kegelsportfreunde den Siegern der Vereinswertung, der Truppe „Die Durstigen“. Den zweiten Rang belegten „Die Weltgeilstenkegler“ vor dem Kegelclub „Die durstigen Hölzer“.

„Die Sieger bekommen eine Urkunde“, erklärt Wirt Ludger Schneider. So stimmungsvoll und mit einer so großen Altersspanne bei den Teilnehmern hatten sich die Organisatoren Jens Kümper, Guido Ostendorf, Axel Freude und Jens Schildwächter die erste Kegelparty nicht ausgemalt.

„Es sind nicht nur die ältesten Damen, sondern auch die lustigsten Frauen“, lobte Jens Kümper die Leistung der „lustigen Weiber“. Den Ehrenpreis für die höchste Durchschnittszahl für die älteste Gruppe, ein Fläschchen Sekt, bekam jede der sieben Frauen. „Oh wie ist das schön“ und „So sehen Sieger aus“, stimmten die „Die lustigen Weiber“ einen Hit nach dem anderen an und feierten noch bis spät in den Abend.

Die begeisterten Kegler waren sich einig. Diese Party muss es im kommenden Jahr wieder geben.

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