
Aufs-Eis-Gehen zu gefährlich
-lnw- Fachleute warnen auch nach dem tagelangen harten Frost vor dem Betreten von Eisflächen. „Sorglos kann man nie auf Eisflächen gehen“, sagte Bärbel Brünger von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft gestern in Dortmund. Auch nicht beim derzeitigen Dauerfrost. Ein Risiko gebe es immer in bewachsenen Uferbereichen und in Gewässern mit Strömung.
Wer einbreche, bekomme einen Kälteschock, werde von der dicken, sich voll Wasser saugenden Kleidung nach unten gezogen, der Kreislauf gehe runter. „Das schafft man nicht, da allein wieder rauszukommen“, sagte Brünger.
Strömungen gebe es auch in Talsperren, auch wenn Laien sie nicht sähen, sagte der Sprecher des Wasserverbands Eifel-Rur, Marcus Seiler. Die Bewegungen entstünden durch das Ablassen des Wassers. Im Uferbereich könne das Eis noch richtig dick sein, und drei Meter weiter rein trage es nicht mehr. „Ich weiß, dass die Leute auf die Talsperren gehen, aber das ist ein extrem hohes Risiko, verbunden mit Lebensgefahr“, warnte Seiler.
lnw
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