
Ascheplatz sanieren oder Kunstrasen?
Kunstrasen oder Tennenplatzsanierung? Im Recker Bauausschuss ist nun ein Wirtschaftlichkeitsvergleich vorgestellt worden: Die Sanierung des Tennenplatzes würde 93 100 Euro kosten. Ein Kunstrasenplatz würde in der günstigsten Variante 340 850 Euro kosten.
Recke. Kunstrasen oder Tennenplatzsanierung? Zuhörer der Diskussion im Bauausschuss konnten sich am Dienstagabend leicht verirren im Dickicht der Details, die da diskutiert wurden. Zahlen zu sechs verschiedenen Kunstrasen-Alternativen wurden zum Vergleich der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Varianten vorgestellt.
Bürgermeister Eckhard Kellermeier legte bei seinem Vortrag eine Übersicht der Wirtschaftlichkeitsdaten vor, die Ludger Schröer (KBR) erstellt hatte. Er selbst hatte den Sitzungsunterlagen auch einen Wirtschaftlichkeitsvergleich beigefügt. Das KBR habe bei diesen Berechnungen zwar einen etwas anderen Weg gewählt als er, aber man komme zu vergleichbaren Ergebnissen.
Die Sanierung des Tennenplatzes würde 93 100 Euro kosten. Ein Kunstrasenplatz würde in der günstigsten Variante 340 850 Euro kosten, in der teuersten Variante 480 000 Euro.
Der Anteil, den die Kommune zu finanzieren hätte, wäre deutlich geringer, da der TuS sich an einem Kunstrasen finanziell beteiligen würde. Und zwar mit 120 000 Euro. Darüber hinaus will der TuS Eigenleistung beim Bau des Platzes erbringen, der bei fast allen Varianten dem Wert von 4200 Euro entspricht.
Ausgelegt auf den Abschreibungszeitraum von 20 Jahren wurden in der Vergleichsberechnung dann sowohl für die Tennenplatzsanierung als auch für die Varianten eines Kunstrasenplatzes alle Faktoren benannt und beziffert, die Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben. Dazu gehören zum Beispiel der Sanierungsaufwand binnen der nächsten 20 Jahre, der Pflegeaufwand und die Abschreibung für die Nettoinvestition. Am Ende wurde die Gesamtsumme durch 20 geteilt. So ergaben sich die durchschnittlichen Kosten pro Jahr für alle Varianten. Während sich dabei für die Tennenplatzsanierung Kosten von jährlich 9277 Euro ergaben, würden die jährlichen Kosten für den Bau eines Kunstrasenplatzes im günstigsten Fall jährlich 9662 Euro betragen. Dies wäre eine Variante, die Bürgermeister Kellermeier als das „Optimum“ bezeichnete.
Wenn man andere, teurere Ausführungsvarianten wählen würde, ergäben sich jährliche Kosten zwischen 11 200 Euro im nächstgünstigsten Fall und 16 500 Euro im deutlich teuersten Fall.
Jährlich 14 500 Euro würde eine Variante kosten, bei der Unterbau und Oberbau aus zwei verschiedenen Systemen kombiniert würden. Wie Kellermeier und der in der Sitzung referierende Fachplaner Helmut Grüning erläuterten, könne man so die Vorteile beider Systeme verbinden: einerseits würde man der neuesten DIN-Vorschrift im Unterbau entsprechen und andererseits die Pflegevorteile haben.

Tel: 05451 933 251
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