9. Auflage Rund um Steinfurt

Die Windkrafträder im Rücken geht es bei Rund um Steinfurt je Runde einmal zur Hollicher Mühle hinauf. Dabei trennt sich der sportliche Streu vom Weizen.Fotos (2):
Die Windkrafträder im Rücken geht es bei Rund um Steinfurt je Runde einmal zur Hollicher Mühle hinauf. Dabei trennt sich der sportliche Streu vom Weizen.Fotos (2):
(gs)


Burgsteinfurt / Münster - Es ist inzwischen eine feste Größe im Steinfurter Sportkalender und mausert sich langsam zu einem echten Frühjahrsklassiker. Das Radrennen Rund um Steinfurt wird am 18. April zum neunten Mal vom RSV Friedenau Steinfurt durchgeführt. Zum zweiten Mal ist der Sponsor LVM im Boot oder besser gesagt auf dem Rad. Gleichfalls zum zweiten Mal dürfen 2010 auch die Jedermänner sich zur Hollicher Mühle hinaufquälen.

Sechs Runden über den Kurs mit 9,4 Kilometer müssen die Hobbyfahrer bewältigen. Beim ersten Jedermann-Rennen des Gastgebers im Vorjahr mussten die Jedermänner vor den rund 700 Lizenzfahrern auf die Strecke. Zudem hatten die Steinfurter nur 90 Minuten für die Hobbyradler eingeplant. „Das haben wir in diesem Jahr verändert, denn es war für die Jedermänner, die wegen der Zeitbeschränkung nicht mehr ins Ziel vor der Rolinck-Brauerei fahren konnten, wo traditionell die meisten Zuschauer stehen, natürlich nicht besonders schön“, erläuterte RSV-Pressesprecher Daniel Mester gestern in Münster, als beim Sponsor LVM das neue Konzept vorgestellt wurde: „Wir haben die Jedermänner aufgewertet und zumindest vom Zeitplan her in den Mittelpunkt von Rund um Steinfurt gestellt.“

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Diese Aufwertung soll die Teilnehmerzahl nach vorn bringen. Zudem hat der RSV Friedenau den Renntermin vorgezogen. „Wir sind jetzt eine Woche früher am Start. Damit gehen wir anderen Rennen des German Cycling-Cups, einer Rennserie für Jedermänner, aus dem Weg“, begründete Mester diesen Schritt. Im Vorjahr wären zum Beispiel die Münsterländer vom Team Agapedia in Göttingen bei der „Tour d´ Energie“ gestartet. Nur elf Rennen zählen zur Wertung, weshalb die heimischen Fahrer 2009 Göttingen vorgezogen hätten, wusste Mester zu berichten.

Der RSV Friedenau möchte gern einmal Teil der Wertung des German Cycling-Cup, der Anfang April mit Rund um Köln beginnt und am 3. Oktober beim Münsterland-Giro endet, werden. Noch beobachten die Verantwortlichen des Cups die Bestrebungen der Steinfurter.

Zwar hatte Teilnehmer Jörg Merker im Vorjahr versichert, „das Rennen ist total geil“, aber trotzdem fehlt noch Konkurrenz. Dies soll durch den veränderten Starttermin - direkt vor dem Eliterennen ab 14.30 Uhr gehen um 12.30 Uhr die Jedermänner auf die Strecke - und die Terminverschiebung erreicht werden. Die Gesamtteilnehmerzahl bei Rund um Steinfurt soll durch den Jedermann-Wettbewerb vierstellig werden.

Daniel Mester ist überzeugt, dass Rund um Steinfurt schon in diesem Jahr bis zu 500 Hobbyradler anziehen könnte. Insgesamt erfolgen am 18. April sieben Starts - von U 15 über Jedermänner und Elite bis zu den Senioren.

VON WERNER SZYBALSKI, STEINFURT

27 · 01 · 10



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