Michael Brinkmann: „Das war bislang der beste Riesenbecker Triathlon“

Im Wasser wurde mit allen Mitteln um eine gute Ausgangsposition gekämpft.
Im Wasser wurde mit allen Mitteln um eine gute Ausgangsposition gekämpft.
(Fotos: Heinrich Weßling)


Riesenbeck. Michael Brinkmann war schlichtweg begeistert: „Das war der beste bislang“, sagte der Organisator des Riesenbecker Triathlons nach der 27. Auflage des Wettbewerbes, die am Sonntag wieder rund um den Hörsteler Torfmoorsee ausgetragen wurde.

Brinkmann hatte allen Grund, zufrieden zu sein, denn mit 799 gestarteten Athleten durfte er einen neuen Teilnehmerrekord vermelden, selbst, wenn die magische 800er-Marke knapp verfehlt wurde. „Aber“, so Brinkmann, „den einen, den kriegen wir auch noch hin.“


Und auch sportlich sorgten die Athleten für ein fantastisches Ergebnis. „Das Wetter war eben mehr Läufer-like“, so Brinkmann. Die kühleren Temperaturen und die zahlreich erschienenen Wolken sorgten für angenehme Schwimm-, Fahr- und Laufbedingungen. Und für gute Resultate.

Über die Volksdistanz gewann Stefan Günnigmann aus Münster. „Für ihn habe ich mich sehr gefreut“, so Michael Brinkmann nach der Siegerehrung. Der 24-Jährige Günnigmann studiert Mathematik und Physik in Münster. „Ich war mir nie ganz sicher, ob ich vorne lag, ich habe die ganze Zeit für mich alleine gekämpft“, so Günnigmann. Am Ende hatte er fast zweieinhalb Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten, Maik Bernhardt aus Herne.

Bester TE-Starter war hier Oliver Becker als 12. Schon drei Plätze - und 31 Sekunden - nach ihm kam die schnellste Frau ins Ziel, Ilona Pfeiffer aus Dissen. „Als sie gemeldet hat, war mir schon klar, dass sie gewinnen würde“, so Michael Brinkmann über die Ausnahmeathletin. Am Tag vor dem Teuto-Triathlon absolvierte sie noch einen Wettkampf in Thüringen und wurde dort Zweite. Nachts gegen 3 Uhr war sie wieder zu Hause und trotzdem fit genug für den Sieg am Torfmoorsee. Ihr Ziel für dieses Jahr: Beim Münster Marathon die Zeit von 2:44 Stunden zu knacken.

Über die Olympische Distanz hätte es fast einen Riesenbecker Sieg gegeben. Nick Staggenborg, ein „Stamm-Teutone“, der mittlerweile für das Kölner Tri-Team startet, lag lange Zeit in Führung, musste sich am Ende aber knapp Michael Konermann aus Marienfeld geschlagen geben. Staggenborg, von Haus aus Schwimmer, lag nach seiner Paradedisziplin fast zweieinhalb Minuten vor Konermann. Auf dem Rad büßte er schon 50 Sekunden ein, auf der Laufstrecke wurde er dann doch noch abgefangen. Konermann kam nach 2:05,58 Stunden ins Ziel, Staggenborg nach 2:07,57.

Bei den Frauen siegte Christina Braken aus Porta Westfalica, die zum ersten Mal in Riesenbeck am Start war. Vorjahressiegerin Petra Stöpler aus Steinfurt blieb 1:15 Minuten hinter ihr zurück und konnte die neue Gewinnerin zu keinem Zeitpunkt gefährden. Am Ende brauchte Christina Braken exakt 2:23,00 Stunden. „Super Wasser, böiger Wind und eine tolle Laufstrecke“, lautete ihr Kommentar zu Riesenbeck. „Das kann man wiederholen.“ Beste TE-Frau war hier Jutta Weßling (TriRun Ibbenbüren) mit mehr als elf Minuten Rückstand (2:34,42).

Besonderer Beliebtheit erfreute sich auch in diesem Jahr der Staffelwettbewerb, der von der Mannschaft SC Altenrheine 1 vor Tri-Ra-La Kolping Püsselbüren und der LG Emsdetten gewonnen wurde. Eine besondere Geschichte hatten aber „Die Spinnekers“ parat, die am Ende 10. wurden. Auf dem Schützenfest der Hopstener Eintracht-Schützen sei der Entschluss gefasst worden, mitzumachen. „Mein Wort muss ich halten“, so Daniel Spinneker. „Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht. Es soll nicht das letzte Mal gewesen sein.“

>> Den vollständigen Artikel und die Ergebnislisten lesen Sie am Dienstag in unserer Zeitung.

VON HENNING MEYER-VEER, IBBENBÜREN

31 · 08 · 09




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