HANDBALL-REGIONALLIGA_
ISV-Manager Löbbers: „Es geht weiter“

Lahmgelegt: Die nächsten beiden Spiele darf der Lette Arnolds Straume nur als Zuschauer verfolgen. Für seine Rote Karte gegen Wermelskirchen wegen Schiedsrichterbeleidigung gab es eine Sperre.
Lahmgelegt: Die nächsten beiden Spiele darf der Lette Arnolds Straume nur als Zuschauer verfolgen. Für seine Rote Karte gegen Wermelskirchen wegen Schiedsrichterbeleidigung gab es eine Sperre.
(Foto: Henning Meyer-Veer)


Ibbenbüren. Auch wenn die rein sportliche Situation in der Handball-Regionalliga momentan wohl kaum befriedigend sein dürfte, es gibt positive Neuigkeiten von der ISV. Der Club hat die Weichen für die nähere Zukunft gestellt. „Es geht weiter“, bestätigte Manager Hans-Georg Löbbers, dass es auch in der kommenden Saison Leistungshandball bei der ISV geben soll - unabhängig von der Liga.

Dies, so Löbbers, sei das Ergebnis von Gesprächen, die er mit Verein, Umfeld und Sponsoren geführt habe. „Die Bereitschaft, sich einzubringen, ist da. Diesen Eindruck habe ich gewonnen“, so Löbbers. „Und das gilt auch, wenn es mit der 3. Liga nicht klappen sollte. Unser Ziel bleibt aber bestehen: Wir wollen Platz zehn erreichen.“


Trotz der momentanen Unsicherheit über die Liga-Zugehörigkeit in der kommenden Spielzeit hat Hans-Georg Löbbers die ersten Sondierungsgespräche mit dem aktuellen Kader aufgenommen. „Es ist bei allen Spielern vorgefühlt worden. Ich habe mit den Leistungsträgern jetzt vereinbart, dass wir uns unterhalten“, so Hans-Georg Löbbers. „Bis Ende März wollen wir ein Gerüst für die neue Saison stehen haben.“

Wie dieses aussieht, das ist allerdings noch fraglich. „Wir müssen zweigleisig planen, das ist das Problem“, so Löbbers. „Wenn wir in der 3. Liga bleiben, werden wohl maximal sechs Spieler bleiben, für die Oberliga eventuell mehr.“

Zwar will sich Löbbers noch nicht in die Karten gucken lassen, zu den Kandidaten, die gute Chancen auf einen Verbleib in Ibbenbüren haben, könnten Axel Schulte, Viktor Fütterer, Dennis Richter, Matthias Reiser und wohl auch Jung-Keeper Hendrik Peters gehören. Auch die beiden Letten Arvis Laganovskis und Arnolds Straume dürften leistungsmäßig sicherlich das Zeug haben, 3. Liga zu spielen.

Letzterer hat sich allerdings erst einmal ins Abseits manövriert. Für seine völlig zurecht mit Rot bedachte Schiedsrichterbeleidigung im Spiel gegen den TuS Wermelskirchen bekam der Nationalspieler eine Sperre von zwei Spielen aufgebrummt und fehlt seiner Mannschaft im so wichtigen Kellerduell beim Soester TV am Sonntag und auch im Spiel gegen den angeschlagenen TuS Ferndorf. Gerade in dieser Phase der Saison tue das weh, so Löbbers. „Das wird Konsequenzen haben.“ Die dürften dann vermutlich rein pekuniärer Natur sein. Pikant: Der Schiedsrichter, den Straume beleidigte, ist auch für das Heimspiel der Ibbenbürener gegen die Bergischen Panther am 24. April angesetzt.

VON HENNING MEYER-VEER, IBBENBÜREN

10 · 03 · 10



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